Die größten Schweizer Fußballspieler

Fussball in der SchweizDer Schweizer Fußballverband wurde im Jahre 1895 gegründet. Obwohl sich die internationalen Erfolge der Eidgenossen in Grenzen halten, gab es dennoch einige Spieler, die bei internationalen Top Klubs Erfolge hatten und über die Grenzen der Schweiz hinaus bekannt sind.

Schweizer Rekordschützen

Einer der erfolgreichsten und bekanntesten Schweizer Fußballspieler ist Stéphane Chapuisat. Er wurde am 28. Juni 1969 in Lausanne geboren, wo er 1987 auch seine Fußballkarriere begann. Er wurde insgesamt viermal zum Fußballer des Jahres in der Schweiz gewählt. Nachdem er 1991 zum damaligen Bundesligisten Bayer Uerdingen gewechselt war, kam er in der Saison 1991/1992 zu Borussia Dortmund, wo er seine größten Erfolge feierte. Gleich in seinem ersten Jahr belegte er mit 20 Toren den zweiten Platz in der Torschützenliste. Im Jahre 1995 erreichte er mit Dortmund die Finalspiele um den UEFA-Pokal gegen Juventus Turin. Seinen größten Erfolg hatte er 1997 als er mit Dortmund im Finale wieder gegen Turin die Champions League und später auch den Weltpokal gewann. Insgesamt erzielte er in 228 Bundesligaspielen 106 Tore, womit er hinter Claudio Pizarro und Giovane Elber der dritterfolgreichste ausländische Torschütze in der Bundesliga ist.

Betrachtet man die aktuellen Schweizer Fußballer, nimmt Alexander Frei sicher eine herausragende Rolle ein. Mit insgesamt 42 Toren ist Alexander Frei der Rekordtorschütze der Schweizer Nationalmannschaft. Nachdem er seine Karriere beim FC Basel begonnen hatte, spielte er später für Servette Genf, Stade Rennes und Borussia Dortmund, bevor er im Juli 2009 zum FC Basel zurückkehrte. In der Saison 2004/2005 wurde er mit 20 Treffern Torschützenkönig in der ersten französischen Liga und 2010/2011 war er mit 27 Toren treffsicherster Schütze in der Schweiz. Er nahm mit der Schweiz an vier großen Turnieren teil und wurde mit dem FC Basel zweimal Schweizer Meister und einmal Cupsieger. Zudem gewann er 2001 auch mit Servette Genf den Schweizer Pokal.

Auch überregional erfolgreich

Jakob “Köbi” Kuhn ist vor allem innerhalb der Schweiz einer der bekanntesten Persönlichkeiten des Schweizer Fußballs. Von einem zweimonatigen Abstecher zu Grasshoppers Zürich abgesehen spielt er von 1962 bis 1977 durchgehend beim FC Zürich. In dieser Zeit wurde der Mittelfeldspieler sechsmal Meister und fünfmal Pokalsieger. Für die Schweizer Nationalmannschaft bestritt er insgesamt 62 Länderspiele und nahm an den Weltmeisterschaften 1962 in Chile sowie 1966 in England teil. Zudem stand er mit dem FC Zürich sowohl 1964 wie auch 1977 im Halbfinale des Europapokals der Landesmeister. Nach seiner aktiven Laufbahn begleitete er verschiedene Trainerposten und war von 2001 bis 2008 auch Nationaltrainer der Schweiz.

Ciriaco Sforza ist den Fußballfans vor allem aus seiner Zeit beim 1. FC Kaiserslautern und beim FC Bayern München bekannt. Er galt zu seiner Zeit als einer der besten Mittelfeldstrategen Europas. Mit Kaiserslautern gewann er 1998 völlig überraschend als Aufsteiger die deutsche Meisterschaft. In seiner ersten Zeit beim FC Bayern wurde er 1996 UEFA-Cupsieger. Er wechselte daraufhin zu Inter Mailand und spielte nach einer erneuten Zeit bei Kaiserslautern von 2000 – 2002 nochmals bei den Bayern. In dieser Zeit gelang der Gewinn der Champions League und der Deutsche Meistertitel. Von 1991 bis 2001 bestritt er für die Schweizer Nationalmannschaft insgesamt 79 Länderspiele.

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